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Snowboards

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Snowboards bekannter Snowboardmarken im Sportler Onlineshop


Das Wintersportgerät Snowboard erfreut sich seit den 80er Jahren starker Beliebtheit. Der seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Snowboard stehende Snowboarder tummelt sich auf der Piste, im Backcountry oder im Funpark. Die Idee, auf einer fahrbaren Unterlage den Schnee zu durchpfügen, ist alt. Vor über 100 Jahren kreiert ein findiger Österreicher namens Toni Lenhardt den Monogleiter. Sogar Wettbewerbe finden statt. In den 60er Jahren schließlich baut der US-Amerikaner Sherman Poppen den Snurfer, dessen Name den gedanklichen Einfluss des Surfens mehr als nur andeutet. Über 1 Million Snurfer werden verkauft. Man experimentiert weiter mit alten Holzbrettern und Holztüren, montiert Laschen, Haltegriffe und Gummiriemen, die als Bindungen herhalten. In den 70er Jahren tritt Jake Carpenter Burton auf den Plan. Ab diesem Zeitpunkt ist die historische Entwicklung des Snowboards und der Sportart Snowboarden mit der Firmengeschichte von Burton beinahe identisch.

Snowboards Freestyle, Freeride, All Mountain

Die meisten Hersteller haben recht ausgefeilte Systeme, nach denen sie Snowboards in verschiedene Kategorien unterteilen, z. Bsp. in Race, Freestyle, Freeride und All Mountain. Die Übergänge zwischen den Kategorien sind fließend. Eine Sonderstellung unter den Snowboards nimmt das Splitboard ein, ein teilbares Tourenboard.

Klicke dich durch den Sportler Snowboard-Shop: Snowboards (Damen, Herren, Kinder) Freestyle, Freeride und All Mountain einschlägiger Snowboardmarken wie Burton, Salomon Snowboards, K2 Snowboarding, Morrow, Flow und Bataleon warten auf ihren Einsatz im winterlichen Weiß.

Snowboards: Bauweisen und Formen (shapes)

Bei der Snowboard-Bauweise unterscheidet man grundsätzlich zwischen der langlebigen, hochwertigen Seitenwangenkonstruktion (Sandwich-), bei der die Seitenwange den Abschluss zwischen Obergurt und Kante bildet, und der preisgünstigeren Schalenbauweise (Cap-Konstruktion), bei der das Obermaterial bis zur Kante heruntergezogen ist.

Die Boardform (Shape) bezieht sich auf die Geometrie von Schaufel (nose/tip) und Heck (tail). Vereinfacht und unter Auslassung aller Sonder- und Mischformen unterscheidet man folgende Shapes: directional, (true) twin und directional twin. Bei Boards mit twin shape (Twin-Boards bzw. Twin Tip-Boards, in der Regel Freestyle- und Jibboards) sind nose & tail gleich breit und von der Boardmitte aus gesehen gleich lang. Die komplette Symmetrie ermöglicht ein identisches Fahrverhalten in Fahrtrichtung (regular) oder in umgekehrter Fahrtrichtung (switch). Die Bindungsbefestigungspunkte (inserts) sind zentriert. Bei Snowboards mit directional shape unterscheiden sich Nose und Tail durch eine unterschiedliche Taillierung (sidecut), die Inserts sind nach hinten versetzt (setback). Boards mit direktionalem Shape sind für das Fahren in eine Richtung gemacht. Wer schnell unterwegs ist oder durch Powder floaten will, ist mit der längeren Nose eines Snowboards mit direktionalem Shape super beraten. Die Mischform directional twin shape treffen wir häufig bei All Mountain Boards an. Sie kombinieren in der Regel den symmetrischen Flex (Härteverlauf) eines Twin-Boards mit der Form eines Snowboards mit direktionalem Shape (nose länger als tail) bzw. umgekehrt. Das sind die Allrounder unter den Boards, die querbeet alles mitmachen.

Lauffläche (base) und Vorspannung (camber)

Der Belag (base) des Snowboards besteht aus Polyethylen (PE) und ist entweder extrudiert (geschmolzenes PE) oder gesintert (in Form gepresstes PE). Eine gesinterte Lauffläche ist hochwertiger und kostspieliger in der Herstellung. Sie ist strapazierfähig, abriebfest und schnell sowie effizienter in der Wachsaufnahme. Pflegeleichter ist jedoch eine extrudierte Base.

Die Vorspannung wird ersichtlich, wenn du ein Snowboard von der Seite betrachtet. Sofort fällt auf, ob das Board im Bindungsbereich konvex oder konkav ist. Der traditionelle Camber (positive Vorspannung) ist leicht gewölbt und berührt den Boden im Bindungsbereich nicht. Die wenig fehlerverzeihenden Camberboards bieten exzellenten Kantenhalt und sind ideal für alle, die ein Höchstmaß an Kontrolle, Power und Pop wollen.
Der Reverse Camber (negative Vorspannung), genannt Rocker, ist das Gegenteil von oben Angeführtem. Er gibt dem Snowboard die Form einer aufgebogenen Banane. Rockerboards liegen im Bindungsberich am Boden an, sind leicht zu steuern und haben im Tiefschnee mehr Auftrieb. Sie sind wendiger, drehfreudiger und fehlerverzeihender als Camberboards und daher für Anfänger sehr gut geeignet. Jeder Hersteller verwendet eigene Bezeichnungen für die zahllosen Camber- bzw. Rockertypen und die vielen Mischformen.

Nützliche Informationen zur richtigen Snowboard-Größenwahl findest du hier.

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