Samstag, 10.05.2008
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Lauftraining: Stete Steigerung...

 
 
Egal ob engagierter Amateursportler oder Laufanfänger, die Wunderformel zur Leistungsverbesserung heißt Regelmäßigkeit plus richtige Intensität...
Zur Steigerung der Laufleistung kann ein Lauftagebuch, in dem Datum, gelaufene Kilometer, benötigte Zeit, Gewicht und eventuell Puls und persönliches Befinden während des Trainings festgehalten werden, sehr motivierend sein (z.B. der Fitnesskalender von Sportler!).

Generell sollte innerhalb des Lauftrainings die Verbesserung der Grundlagenausdauer (GA) breiten Raum einnehmen. Dauerläufe, die mindestens 30 Minuten dauern, sind dafür am besten geeignet. Anfänger können auch mit 20-minütigen Dauerläufen beginnen. Komplette Laufneulinge sollten anfangs kurze Gehpausen einlegen, um auf die geforderte Trainingszeit zu kommen.

Innerhalb des Dauerlaufes wird zwischen langsamen, mittleren und zügigen oder intensiven Dauerlauf unterschieden, je nachdem, in welchem Bereich der Maximalbelastung sich der Sportler dabei befindet. Grundsätzlich sollte beim Grundlagenausdauertraining der erreichte Puls zwischen 70 und 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen.

Um die maximale Herzfrequenz herauszufinden, sollte man eine sportärztliche Untersuchung - die nach einer längeren Sportpause sowieso ratsam ist und jährlich wiederholt werden sollte -  samt Laufbandtest absolvieren. Die oft genannte Formel "220 minus Lebensalter" ist zu ungenau, als dass sie als Basis für die Berechnung der Trainingsintesnität herangezogen werden könnte.
Bereits geübte Läufer, die Wettkampfambitionen hegen, sollten in ihr wöchentliches Training auch Tempoläufe einbauen. Dabei sollte die Belastung zwischen 85 und maximal 95 Prozent der Höchstbelastung liegen

Generell gilt: Fünf- bis zehnminütiges lockeres Einlaufen ist ebenso Pflicht, wie Stretching der belasteten Muskulatur nach dem Laufen. Das Verletzungsrisiko wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Außerdem wirkt Stretching der Verkürzung von Muskeln entgegen und kann die Regenerationszeit verkürzen.
Zur Trainingssteuerung ist gerade für Anfänger und leicht Fortgeschrittene eine Pulsuhr nahezu unerlässlich. Damit ist eine stete Überwachung der Trainingsintesnität während des Laufens möglich und motivationstötende Überbelastung wird dadurch vermieden. Nicht die Schnelligkeit - sprich die Zeit, in der eine bestimmte Strecke zurückgelegt wird - sollte am Anfang wichtig sein, sondern die Dauer des Laufes. Erst nachdem durch regelmäßiges Training die richtige Basis geschaffen wurde, sollte auch die Intensität erhöht werden. Weiter fortgeschrittene Läufer können ihr Training auch anhand der pro Kilometer benötigten Zeit regulieren.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist auch moderates Kraftraining, vor allem zur Stärkung der Rumpfmuskulatur für Läufer sehr nützlich. Eine kräftige Bauch- und Rückenmuskulatur hilft Haltungs- und Belastungsschäden vorzubeugen. Übungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskeln sollten also unbedingt Teil des Trainingsprogramms sein. Und das nicht nur, weil sie eine schlanke Taille machen. Ansonsten gilt auch für gesundheitsorientierte Hobbyläufer vor allem ein Motto: Keep running!
 
 
Running big
 

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