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Lauftraining: Stete Steigerung...
Egal ob engagierter Amateursportler oder Laufanfänger, die Wunderformel zur Leistungsverbesserung heißt Regelmäßigkeit plus richtige Intensität...
Zur Steigerung der Laufleistung kann ein
Lauftagebuch, in dem Datum, gelaufene Kilometer, benötigte
Zeit, Gewicht und eventuell Puls und persönliches Befinden während des Trainings
festgehalten werden, sehr motivierend sein (z.B. der
Fitnesskalender von Sportler!).
Generell sollte innerhalb des Lauftrainings die
Verbesserung der Grundlagenausdauer (GA) breiten Raum
einnehmen. Dauerläufe, die mindestens 30 Minuten dauern, sind
dafür am besten geeignet. Anfänger können auch mit 20-minütigen Dauerläufen
beginnen. Komplette Laufneulinge sollten anfangs kurze Gehpausen einlegen, um
auf die geforderte Trainingszeit zu kommen.
Innerhalb
des Dauerlaufes wird zwischen langsamen, mittleren und zügigen oder
intensiven Dauerlauf unterschieden, je nachdem, in welchem Bereich der
Maximalbelastung sich der Sportler dabei befindet. Grundsätzlich sollte beim
Grundlagenausdauertraining der erreichte Puls zwischen 70 und 85
Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen.
Um die maximale Herzfrequenz herauszufinden, sollte man eine
sportärztliche Untersuchung - die nach einer längeren
Sportpause sowieso ratsam ist und jährlich wiederholt werden sollte - samt
Laufbandtest
absolvieren. Die oft genannte Formel "220 minus
Lebensalter" ist zu ungenau, als dass sie als Basis für die Berechnung der
Trainingsintesnität herangezogen werden könnte.
Bereits
geübte Läufer, die Wettkampfambitionen hegen, sollten in ihr
wöchentliches Training auch Tempoläufe einbauen. Dabei sollte
die Belastung zwischen 85 und maximal 95 Prozent
der
Höchstbelastung liegen
Generell gilt: Fünf- bis
zehnminütiges lockeres Einlaufen ist ebenso Pflicht, wie
Stretching
der belasteten Muskulatur nach dem
Laufen. Das Verletzungsrisiko wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Außerdem
wirkt Stretching der Verkürzung von Muskeln entgegen und kann die
Regenerationszeit verkürzen.
Zur Trainingssteuerung ist gerade für Anfänger
und leicht Fortgeschrittene eine Pulsuhr nahezu unerlässlich.
Damit ist eine stete Überwachung der Trainingsintesnität während des Laufens
möglich und motivationstötende Überbelastung wird dadurch vermieden. Nicht die
Schnelligkeit - sprich die Zeit, in der eine bestimmte Strecke zurückgelegt wird
- sollte am Anfang wichtig sein, sondern die Dauer des Laufes. Erst nachdem
durch regelmäßiges Training die richtige Basis geschaffen wurde, sollte auch die
Intensität erhöht werden. Weiter fortgeschrittene Läufer können ihr Training
auch anhand der pro Kilometer benötigten Zeit regulieren.
Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist auch
moderates Kraftraining, vor allem zur Stärkung der
Rumpfmuskulatur für Läufer sehr nützlich. Eine kräftige Bauch-
und Rückenmuskulatur hilft Haltungs- und Belastungsschäden vorzubeugen.
Übungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskeln sollten also unbedingt Teil
des Trainingsprogramms sein. Und das nicht nur, weil sie eine schlanke Taille
machen. Ansonsten gilt auch für gesundheitsorientierte Hobbyläufer vor allem ein
Motto: Keep running!
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