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Laufbandtraining - aber richtig

Kälte, Schnee, Regen, Dunkelheit - es gibt viele Gründe, warum Läufer aufs Laufband steigen. Damit das Training auf dem Laufband auch effektiv ist, sollten aber einige Dinge beachtet werden...

Moderne Laufbänder entwickeln sich immer mehr zu einer echten Trainingsalternative, wenn die atmosphärischen Bedingungen draußen nicht gerade läuferfreundlich sind. "Das Laufband ist für das Grundlagentraining im Winter ideal", weiß auch der erfolgreiche Sportler Team-Läufer Rudi Brunner, der im vergangenen Jahr mit seinen wöchentlich absolvierten 100 bis 120 Laufbandkilometern die Grundlage für eine erfolgreiche Saison gelegt hatte. "Auf dem Laufband zu laufen ist allerdings ein wenig anders, als im Freien", betont Brunner. Deshalb sollten seiner Meinung nach auch einige Dinge beachtetet werden, wenn man sich aufs Laufband begibt.

So rät Rudi Brunner etwa, das Laufband auf ein bis zwei Prozent Steigung einzustellen, um den Luftwiderstand des "Draußenlaufens" zu simulieren. "Bei null Prozent Steigung fühlt es sich eher wie Abwärtslaufen an und außerdem werden dann die Knie mehr belastet", argumentiert Brunner.

Da der natürliche Luftzug auf dem Laufband fehlt, schwitze man auch mehr. Brunner: "Eine Trinkflasche sollte auf jeden Fall immer griffbereit sein, ein kleines Handtuch zum Schweißabwischen kann ebenfalls nicht schaden." Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch eine relativ niedrige Zimmertemperatur: "Mehr als 20 Grad Celsius sollten es nicht sein", meint der erfolgreiche Läufer.

Ist ein Ventilator zur Kühlung im "Cockpit" des Laufbandes integriert, sollte dieser verwendet werden. Die bei nahezu jeder "Treadmill " - wie das Laufband im Englischen genannt wird - angebrachte Sicherheitsschnur sollte auf jeden Fall verwendet werden. Strauchelt der Läufer auf der "Tretmühle", wird so die Stromzufuhr zum Motor unterbrochen und Schlimmeres verhindert.

Generell, so betont Rudi Brunner, sollte auf dem schmalen Band besonders konzentriert gelaufen werden. Gegen die eventuell aufkommende Langeweile empfiehlt der erfahrene Läufer einen MP3-Player oder einen Fernseher. So könnten auch lange Laufeinheiten auf der "Treadmill" unterhaltsam hinter sich gebracht werden.
Der Nutzen der Trainingseinheiten auf dem Laufband steht für Brunner jedenfalls außer Zweifel: "Mir hat das Laufbandtraining sehr viel gebracht."

Eines ist jedenfalls sicher: Dank Laufband haben schlechtes Wetter und eisige Temperaturen als Ausrede für Trainingsmuffel ausgedient.

Peter Seebacher