Training ja, aber mit den richtigen Ruheperioden dazwischen.

Stärker durch Ruhen

Nicht immer ist mehr auch besser. Gerade beim Training kommt es auf den richtigen Rhythmus zwischen Belastung und Erholung drauf an.

"Je mehr ich trainiere, umso besser werde ich", ist ein Motto, nach dem sich viele Trainingsneulinge - egal welcher Sportart - verpflichtet fühlen. Zuviel Training kann aber leicht genau den gegenteiligen Effekt haben: Die Leistungsfähigkeit steigt nicht, sondern nimmt ab.

Viel wichtiger als der Umfang des Trainings ist nämlich dessen Periodisierung. Erst regelmäßiges Training mit - ganz wichtig - den richtigen Ruhepausen dazwischen, bringt den optimalen Leistungsverbesserungseffekt. Wenn sich der Körper zwischen den Belastungen nicht ausreichend erholen kann, kommt es zu einem Nachlassen der Leistungsfähigkeit, dem so genannten Übertraining.

Schlussfolgerung: lieber dreimal in der Woche eine halbe Stunde laufen gehen als einmal eineinhalb Stunden. Für Amateursportler gilt generell der Grundsatz 2:1. Das heißt, dass spätestens nach zwei Tagen Training mindestens ein Erholungstag eingeschoben werden sollte.
Nur dann stehen Leistungsfähigkeit und Gesundheit auf der Gewinnerseite.