Europeade - Bozen als Tanzfläche Europas
Vom 21. bis 25. Juli tauchte die Stadt Bozen in ein Meer aus bunten Trachten. Fünf Tage lang galt das Interesse dem internationalen Kulturfest Europeade. Sportler war auch dabei - vor allem nachts.
Die Europeade, das größte europäische Volkstanz- und Musikfestival, fand in diesem Jahr bereits zum 47. Mal statt. Südtirol war zum ersten Mal der Schauplatz für dieses Ereignis. Die Idee, die hinter diesem Event steht, ist das gemeinsame Kulturerbe und die Kulturvielfalt Europas zu stärken.Über 5.000 Teilnehmer aus 30 verschiedenen Ländern Europas nahmen an der diesjährigen Veranstaltung in Bozen teil. Damit die bunte Trachtengruppe sich abends nach dem vielem Freundschaften knüpfen und dem musikalischen sowie tänzerischen Vergnügen ausruhen konnten, wurde für 3.000 Teilnehmer eigens ein "Europeade-Dorf" in der Messe Bozen errichtet. Sportler lieferte dafür 3.000 Luftmatratzen, die freiwillige Helfer in Kürze in bequeme und weiche Schlafstätten verwandelten (siehe Bildergalerie).
Dass die Teilnehmer in Schulen und Hallen übernachten ist bei der Europeade üblich und schweißt nach Meinung der Veranstalter die Volksgruppen noch näher zusammen. "Der sogenannte "Zeltlager-Charakter" ist genau das, was die Europeade ausmacht und der das Gruppengefühl stärkt", erklärt Monika Rottensteiner, Präsidentin des lokalen Organisationskomitees.
Daniela Sattler




