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Anders als bei einem Drahtseilakt, wo meist ein starres
Stahlseil zum Einsatz kommt, gilt beim Slacklining das Prinzip der Weicheit,
denn es kommt ein weiches Band zum Einsatz. Und auch Körper und Geist müssen
locker sein, damit das Balancieren richtig klappt und die anfänglich
einsetzenden Vibrationen des schmalen Bandes zum Stillstand kommen. Wie viele
der Sportarten, die einfach Spaß machen, kommt auch das Slacklining aus dem Land
der unbegrenzten Möglichkeiten, den USA. Um genau zu sein: Aus dem Yosemite
Valley, wo die Freeclimber auf diese Weise ihre Gleichgewichtsgefühl und damit
ihr Kletterkönnen verbessern wollten. Mittlerweile hat sich das Slacklining als
eigene Sportdisziplin etabliert. Nicht zuletzt auch wegen der Fotos des
Freikletterers, Slackliners und Fotografen Heinz Zack, die immer wieder in den
einschlägigen Hochglanzmagazinen erscheinen. Zack hat diese Sportart nun auch in
Europa populär gemacht und er war es auch, der in Zusammenarbeit mit Mountain
Equipment und Peter Seiler das erste moderne Slacklineset auf den Markt brachte,
das bis heute erhältlich ist. Es besteht aus einer 35 mm breiten Schlinge, zwei
Schraubschäkeln, zwei Rundschlingen mit Abriebschutz sowie einer Ratsche mit 15
kN Zugkraft. |
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