#WeRideFlanders - Nicola und Federico nehmen uns mit nach Belgien

    Unsere Category Manger Bike, Nicola Poletti und Federico Pallanch, haben zusammen mit dem legendären Paolo Bettini am historischen Bike Event “We Ride Flanders”, welches seit 1913 im belgischen Flandern stattfindet, teilgenommen und Produkte von Sportful und POC auf die Probe gestellt.
    We Ride Flanders - SPORTLER
    Von links: Nicola Poletti und Federico Pallanch während des Events.

    Nicola, Federico: Erzählt uns ein bisschen etwas über euer Bike-Abenteuer.

    Die Erfahrungen in Flandern waren neu und sehr spannend für uns. “We Ride Flanders” ist eine Radsportveranstaltung für alle Bike-Begeisterten, vom Amateur bis zum Profi. Wir fuhren auf Straßen, die seit den frühen 1900er Jahren die Geschichte des Radsports geprägt haben, und wo auch die UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2021 stattfanden. 

    Die Veranstaltung ist in verschiedene Strecken unterteilt. Wir haben uns für die 177 km lange Strecke entschieden, weil sie näher an der historischen Flandernrundfahrt liegt. Während wir über die Landstraßen fuhren, bot sich uns eine wunderschöne Aussicht auf Hügel, Dörfer und Bauernhöfe. Es gab sehr unebene Kopfsteinpflaster-Abschnitte, die seit jeher die Hügel der Gegend verbinden und entlang der sogenannten “Mauern” liegen. Diese Abschnitte können bis zu 24% Steigung erreichen! 

    We Ride Flanders - SPORTLER
    Ein typisches Landschaftsbild der Region Flandern.

    Wir hatten Rennräder dabei, um das Event noch intensiver zu erleben. Das Tolle an der Veranstaltung war, dass jeder am Rennen teilnehmen konnte, egal ob mit MTB, Gravel oder E-Bike. Wir haben sogar jemanden auf einer Graziella getroffen! Das Wichtigste am Event war, es zusammen zu erleben. 

    Wie wird das Radfahren in Flandern gelebt?

    Die Fahrradkultur in Nordeuropa ist sehr ausgeprägt, das kann man fühlen. Das Radfahren in Flandern ist wie der Fußball bei uns und die Passion für das Fortbewegungsmittel auf zwei Rädern ist in jeder Altersgruppe zu spüren. Es ist eine Leidenschaft, die täglich gelebt wird. Angefangen bei älteren Personen, die Einkäufe machen, bis hin zum Kind, das zur Schule fährt. Die Straßen sind sicher und mit der richtigen Bekleidung kann man das ganze Jahr über komfortabel fahren. 

    Das Radwegenetz ist außerdem sehr gut organisiert. In den Dörfern gibt es breite, gut organisierte Straßen, auf denen Fahrräder Vorrang haben, während auf den Hauptstraßen ein eigener Radweg vorhanden ist; auf diese Weise ist das Radfahren auch bei schlechtem Wetter kein Problem. Dazu noch das richtige Zubehör für den Stadtverkehr, wie Licht und Helm, einen Schutz für die Hose und eine wasserdichte Jacke. Fertig ist das wetterresistente Bike-Outfit für das ganze Jahr!

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    Federico trägt die Sportful SuperGiara Hose: Sie hat eine tolle Passform und ist für lange Fahrten konzipiert >>>

    Warum habt ihr teilgenommen? 

    Wir haben eine Einladung von Sportful erhalten und uns sehr darüber gefreut. Die Möglichkeit, mit dem legendären Paolo Bettini (Olympiasieger von Athen im Jahr 2004, zweifacher Sieger von Liegi-Bastogne-Liegi, und viele weitere Erfolge) zu radeln, war für uns eine große Ehre. Außerdem ist er seit einigen Jahren Testimonial von Sportful und war bei einer Reihe von Produktentwicklungen mit dabei. 

    Wir sind auch aus Neugierde nach Belgien gereist, um die Welt des Radfahrens außerhalb unserer “Komfortzone” zu erleben und um Eindrücke der nachhaltigen Mobilität vor Ort zu bekommen. Beim Radfahren dort geht es nicht nur um den Sport selbst, wie es in Italien oft der Fall ist. In Belgien gibt es auch einen anderen Ansatz, der auf Abenteuerlust und Entdeckungen basiert; ein bisschen wie beim Bergsteigen bei uns. Beim Radfahren geht es darum, das Gebiet in der Breite und nicht in der Höhe zu erkunden.

    Nicola hat ein personalisierbares Sportful Bomber-Trikot getragen: In unserem SPORTLER BIKE Store Peschiera erfährst du mehr dazu >>>

    Und genau wie in den Bergen, wo man sich in der freien Natur aufhält, die Gesellschaft genießt und die richtige Ausrüstung benutzt, gelten beim Radfahren genau die gleichen Prinzipien: In der freien Natur sein, die Gesellschaft von Freunden genießen und die richtige Kleidung tragen.

    Apropos Ausrüstung und Kleidung: Was habt ihr getragen?

    Wir haben Produkte von Sportful und POC getragen. Die Sportful Fiandre-Linie ist für den Herbst/Winter gedacht und wird in Kürze im SPORTLER Onlineshop erhältlich sein. Sie passt sich sehr gut an die Temperaturen von 18-20°C bis hin zu den eisigen Temperaturen des Winters an. Es ist eine wasserabweisende Kollektion, die auch starkem Regen standhält und von internationalen Fachleuten entwickelt wurde.

    Konkret haben wir das Fiandre Light-Trikot, das leichteste der Serie, und ein Sommertrikot getragen, da es warm genug war (20-25°C). Bei kaltem Wetter hätten wir ein wärmeres Fiandre getragen.

    Sportful Fiandre Pro
    Federico hat das kurzärmelige Trikot Sportful Fiandre Light getragen >>>

    Wir trugen beide POC-Helme: Eine großartige Marke mit dem Fokus auf Schutz und Sicherheit. Die Helme von POC sind superleicht und bequem, perfekt für jegliche Bike-Abenteuer im Sommer und Winter. 

    Während des Events haben wir außerdem Wahoo benutzt, einen GPS-Kilometerzähler, der sehr nützlich ist, um über die verbleibenden Kilometer und die zu fahrende Strecke auf dem Laufenden zu bleiben.

    Würdet ihr nochmal mitmachen?

    Auf jeden Fall! Die wohl schwierigsten und gleichzeitig schönsten Abschnitte waren die Kopfsteinpflaster, die wegen der starken Stöße schwer zu bewältigen waren. Aber auf denselben Steinen zu fahren, auf denen schon Champions wie Eddy Merckx, Fabian Cancellara, Tom Boonen und Johan Museeuw gefahren sind, ist ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis!

    We Ride Flanders - SPORTLER
    Es gibt nichts Besseres als ein belgisches Bier mit dem Champion Paolo Bettini zu trinken!

    Die Stimmung war großartig, wir trafen Menschen aller Altersgruppen, die alles gaben. Am Ende eines jeden Anstiegs waren alle - trotz der Müdigkeit - froh, dieses besondere Erlebnis teilen zu können, Fotos zu machen und sich in der Gruppe zu unterhalten, um dann mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause zu fahren.

    Bravo Jungs!

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