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    Nachtskitouring

    Sport macht Spaß, bei Tag und bei Nacht. So verfallen immer mehr Wintersportler dem Nachtskitouring, eine etwas andere Art, den Schnee und das Draußensein zu genießen. Allerdings sollte man dabei auf die Sicherheit achten und große Vorsicht walten lassen. Hier einige Empfehlungen, damit das nächtliche Abenteuer zum sicheren Spaß wird.

    Lichtfahrer sind sichtbarer

    Wer in der Nacht bzw. bei schlechter Sicht unterwegs ist, sollte sich sichtbar machen und sich selbst auch den richtigen Durchblick verschaffen. Immer mehr Marken bieten Kleidung mit reflektierenden Elementen an. Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand bleibt aber die Stirnlampe. Auch hier gibt es eine große Auswahl. Der Unterschied besteht vor allem in der Lichtstärke, die in Lumen gemessen wird. Weitere Features: Leuchtweite, Leuchtdauer, Dimmung, rotes Rücklicht, schwenkbarer Kopf, Batteriefach vorne oder am Hinterkopf. Bei der Energieversorgunggeht der Trend Richtung wiederaufladbaren Akkus.


    Stirnlampe

    Im Alpenraum gibt es zahlreiche Pistenbetreiber, die dem beliebten Freizeitsport zusprechen, eigene Aufstiegsspuren oder Winterwanderwege vorsehen und ihre Pisten auch außerhalb der Öffnungszeiten den Skibergsteigern bereitstellen. Aber: Durch diese stetig wachsende Sportart und immer neuen Pistentourengehern entsteht Konfliktpotenzial zwischen verantwortlichen Betreibern und Nutzern. Damit die Bereitschaft von Seiten der Liftbetreiber auch in Zukunft gegeben ist und weiteren Zuspruch findet, appellieren die Alpenvereine an alle Skitourengeher einige Empfehlungen zu beachten und die lokalen Regelungen der Skigebiete einzuhalten.

    Empfehlungen

    1. Warnhinweise ernst nehmen.

    2. Nur ausgewiesene Aufstiegsrouten und freigegebene Abfahrtspisten benützen.

    3. Nur am Pistenrand und hintereinander aufsteigen. Besondere Vorsicht vor Kuppen, in Engpassagen, Steilhängen und bei vereisten Pisten. Keine Querungen in unübersichtlichen Bereichen.

    4. Frisch präparierte Pisten nur im Randbereich befahren. Über Nacht festgefrorene Spuren können die Pistenqualität stark beeinträchtigen.

    5. Hunde nicht auf Pisten mitnehmen.

    6. Auch auf Pisten sind Tourengeher eigenverantwortlich unterwegs. Alpine Gefahren beachten und Situationen selbst einschätzen.

    Gefahren durch Pistengeräte und Seilwinden

    Bei den Präparierungsarbeiten der Skipisten hängen die Pistenraupen oft an einem Stahlseil. Dieses Seil kann – wenn man es übersieht – zu großen Verletzungen führen, da es in der Regel in Bewegung ist (je nachdem, welche Richtung die Pistenraupe gerade einschlägt). Es kommt auch vor, dass man gar keine Pistenraupe wahrnimmt und trotzdem ein Seil auf der Piste liegt. Der Abstand Raupe-Seil kann bis zu 1.000 Meter (1 km!) betragen. Abgesehen davon, dass das Betreten der Skipisten während der Präparierungsarbeiten gesetzlich verboten ist, herrscht durch die verwendeten Stahlseile sehr große Gefahr!



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