Kaufberatung Laufschuhe: Wie finde ich das passende Modell?

    Egal ob ambitionierter Profi oder Hobbyläufer, es gibt für jeden Fuß das passende Laufschuh-Modell. Die Auswahl ist riesig, die Laufschuhe präsentieren sich in allen Farben und den unterschiedlichsten Designs. Doch nicht die Optik sollte entscheiden! Viel wichtiger sind Laufstil, Laufziel und Fußstellung. Starte mit unseren Tipps gut gerüstet in die Runningsaison.
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    Passform und Größe: wichtig für ein gutes Laufgefühl

    Der Laufschuh darf auf keinen Fall zu klein sein. Es ist wichtig, dass nach vorne hin im Schuh genügend Platz ist - die berühmte Daumenbreite ist ein guter Richtwert. Meistens werden Laufschuhe mindestens eine halbe Nummer größer getragen als Straßenschuhe. Dabei sollte der Schuh im Mittelfußbereich eng am Fuß anliegen, aber nicht einschnüren.

    Extra-Tipp: Im Laufe des Tages schwellen deine Füße an, deshalb empfiehlt sich die Anprobe von neuen Schuhen am Nachmittag oder frühen Abend.

    Welcher Schuh für einen bestimmten Läufer am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Untergrund (Asphalt, Waldboden, gemischter Untergrund), Laufpensum und Laufstil, Fußstellung, Gewicht des Läufers, Erwartung an das Laufgefühl. 
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    Die Fußstellung (Pronation)

    Jeder Mensch verfügt über eine individuelle Fußstellung. Unter Pronation versteht man das Einknicken des Fußes beim Aufsetzen auf den Boden. Es ist ein Schutzmechanismus des Fußes, der für die nötige Dämpfung sorgt. Wir unterscheiden drei Pronations-Typen:

    Fußstellung, Neutrale Pronation, Überpronation, Supination
    1. Neutrale Pronation; 2. Überpronation; 3. Supination

    1. Neutrale Pronation
    Der Fuß rollt optimal und gleichmäßig ab. Weder die Außen- noch die Innenkanten werden übermäßig belastet.

    2. Überpronation
    Der Fuß knickt nach innen. Hierbei werden Fuß und Knöchel übermäßig belastet, was langfristig zu Verletzungen führen kann.

    3. Supination
    Der Fuß knickt zu wenig ein. Die Folge ist, dass der Läufer stark über die Außenseite des Fußes abrollt. Auch diese Fehlstellung kann zu Verletzungen führen. Sie kommt deutlich seltener vor als die Überpronation.

    Welche Laufschuh-Kategorien gibt es?

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    Für jeden Untergrund den passenden Laufschuh: mehr Dämpfung auf Asphalt, mehr Halt im Gelände.

    Wir unterscheiden fünf Laufschuh-Kategorien: Neutralschuhe (Neutral cushioning), Stabilitätsschuhe (Stabilized cushioning), Wettkampfschuhe (Fast reactive), Natural Running Schuhe, Trailrunningschuhe.

    1) Neutralschuhe (Neutral cushioning)
    Für Läufer mit einer neutralen Pronation, aber auch für Supinierer. Ein Neutralschuh eignet sich zudem vor allem für Läufer mit normalem Körpergewicht. Er weist eine sehr gute Dämpfung auf und kann auf unterschiedlichen Untergründen getragen werden: Asphalt, Waldwege und Tartanbahn.

    2) Stabilitätsschuhe (Stabilized cushioning)
    Für Läufer mit einer Überpronation. Der Stabilitätsschuh schützt dich vor zu starkem Einknicken und fördert eine natürliche Abrollbewegung. Er eignet sich für Läufer mit einer kräftigeren Statur wie auch für fast jeden Untergrund.
    Auch Normalpronierer können diesen Schuh tragen. Zum Beispiel ermüdet bei einem untrainierten Läufer die Fußmuskulatur schneller und somit knickt der Fuß stärker nach innen.

    3) Wettkampfschuhe (Fast reactive)
    Der Wettkampfschuh zeichnet sich meistens durch eine Energie-Rückstoß-Technologie beim Abrollen aus oder auch durch eine hohe Flexibilität. Dieser Schuhtyp ist ausschließlich für Läufer mit Normalgewicht und einer kräftigen Fußmuskulatur gedacht, da er wie eine zweite Haut ist und jeder Schritt auf dem Untergrund deutlich spürbar ist.

    4) Natural Running Schuhe
    Dieser Schuh kommt ohne viel technologischen Schnick-Schnack. Er eignet sich für alle, die ein leichtes Lauftraining oder schnelles Gehen bevorzugen.

    5) Trailrunningschuhe
    Du liebst es, über Stock und Stein zu laufen? Der Wald ist dein Buddy und Matsch, Schlamm, Regen und Wind machen dir nichts aus? Dann liegst du mit einem Trailrunningschuh genau richtig. Er ist sehr stabil, hat eine griffige Sohle und meistens ein markantes, robustes Aussehen. Bei der Auswahl ist zu berücksichtigen, was für ein Läufertyp (leicht/schwer, gut/weniger trainiert) und wie erfahren man offroad ist. Die meisten Trailrunningschuhe sind mit einer wasserdichten Membran ausgerüstet. 

    Foto Running Adidas, foto Saucony
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    Zum Schluss noch wertvolle Profi-Tipps:

    Laufexperten empfehlen, die Fußnägel immer sehr kurz zu halten und die Laufschuhe ordentlich zu schnüren, um nicht während der Laufbewegung nach vorne zu rutschen. Auch erhöhen spezielle Runningsocken deinen Laufkomfort, da sie den Füßen ein optimales Laufklima bieten und durch Polsterungen, Reibung minimieren.

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